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Der Pölheizer |
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Vorsorglicher Hinweis, auch wenn nach meiner Auslegung der StVZO ein entsprechender Sachverhalt nicht gegeben ist: Durch den Einbau eines hier beschriebenen Heizers kann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen bzw. kann die Eintragung des Geräts in die Fahrzeugpapiere oder eine Einzelabnahme erforderlich werden, wodurch weitere Kosten entstehen. |
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| Bei meiner eigenen Suche nach einer elektrischen Heizung für das Pöl habe ich feststellen müssen, dass es kein derartiges Ding auf dem Markt gibt, das meinen Vorstellungen entspricht. Entscheidende Kriterien wie günstiger Anschaffungspreis, kleine Baugröße, ausreichende Heizleistung oder Ausschluss des Crackens wurden von keinem erhältlichen Gerät vereint. Deshalb entschloss ich mich, unter Ausnutzung der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten eine eigene elektrische Vorwärmung zu entwickeln, herzustellen und nach entsprechender Erprobung zu vertreiben, um auch anderen Pölern den Genuss der Verwendung dieses sinnvollen Bauteils zu verschaffen. Ich kann nicht bestreiten, dass auch so etwas wie eine Geschäftsidee damit verbunden war. Doch jeder, der sich bereits nach anderen Pölheizungen umgesehen und sich etwas mit der Materie beschäftigt hat, wird erkennen, dass ich mich von dem Verkaufspreis nicht bereichern kann und das Teil sein Geld wert ist. | ||||
| Dieser CNC-gefräste Aluminiumkörper hat im Inneren eine von mir ausgetüftelte Kontur. Während das zu erwärmende Pöl durch ein vorgegebenes Labyrinth fließt, wird es an der vergleichsweise riesigen beheizten Oberfläche des Aluminiumkörpers beheizt, ohne die eigentlichen Heizelemente zu berühren. Die Heizelemente sind zwei nachglühfähige Glühkerzen zu je 200 W Leistung, die unter Verwendung eines Hilfsmediums ohne isolierenden Luftspalt eingesetzt sind. Sie beheizen den Aluminiumkörper selbst und nicht das Pöl direkt. Bei Erreichen einer Temperatur von ca. 75°C wird die Heizung über einen Bimetallschalter ausgeschaltet, bei ca. 65°C wird automatisch wieder eingeschaltet. Durch dieses Verfahren ist es ausgeschlossen, dass bedingt durch punktuelle Überhitzung ein chemisches Cracken des Pöls stattfindet, da keine extrem heiße Glühkerze selbst mit dem Pöl nicht in Berührung kommt. | ||||
| Auf Wunsch wird beim Einsetzen der Glühkerzen ein bisher einzigartiges Verfahren angewendet, wodurch ein optimaler Wärmeschluss entsteht, der für sehr kurze Anheizzeiten und Einschaltdauern der Glühkerzen zum Halten der Temperatur sorgt. Die Glühstifte sind vollständig von Metall umschlossen, ohne jeden isolierenden Luftspalt. Das macht die Heizung noch effektiver, da die Wärme sofort in den Aluminiumkörper eingeleitet wird und somit die Glühkerzen immer mit größtmöglicher Leistung heizen, da diese umso größer ist je niedriger deren Temperatur liegt (PTC-Verhalten). Dieses Verfahren werden Sie bei keinem anderen Anbieter finden. Neben Effektivität bringt es auch eine höchstmögliche Lebensdauer der Glühkerzen mit, da deren Temperatur auf ein Minimum gesenkt wird. | ||||
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Nur bei dieser Variante gilt: Im Reparaturfall sollten Sie die komplette Heizung zum Tausch der Glühkerzen einschicken, da im normalen Haushalt keine dafür nötigen Vorrichtungen vorhanden sind. Ein Herausschrauben der Glühkerzen ist ohne spezielle Hilfsmittel nicht zerstörungsfrei möglich. |
In der Vergrößerung sehen Sie den komplett von Metall umschlossenen Glühstift im Schnitt. Dazu wurde ein Heizelement mit eingesetzter (10 Jahre alter) Glühkerze aufgefräst. |
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| Weitere Technische Daten: | ||||
| Abmessungen des Aluminiumkörpers: |
90x70x37mm |
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| Werkstoff der O-Ring-Dichtung: |
Viton |
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| Glühkerzen (nachglühfähig) |
je nach Modell 12V/24V |
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| Anschlussgewinde: |
G 1/4" (DIN 2999) |
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| Durchflussquerschnitt im Labyrinth: |
76mm2 |
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| In (mindestens) diesen Fahrzeugen wurde der Heizer bisher eingesetzt: >>>Verwendungsliste | ||||
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| Verkrustungen durch E-Heizer? | ||||
| Nicht selten
wird behauptet, dass es in E-Heizern, speziell bei durch Glühkerzen
"befeuerten" Modellen, durch extreme Hitze grundsätzlich zu
Verkrustungen kommt, die verheerende Schäden an der Einspritzausrüstung
oder andere Probleme hervorrufen können. Das mag für einige Modelle
zutreffen, besonders natürlich dort, wo der Kraftstoff einen direkten
Kontakt zur Glühkerze hat. In solchen Fällen wird eine schlechte
Heizleistung durch zu kleine Wärmeübergangsfläche mit zusätzlichen
Risiken bezahlt. Auch eine schlechte Temperaturreglung am Heizkörper,
z.B. durch einen extern angebrachten Bimetallschalter, kann die Ursache
für solche Erscheinungen sein. Dass man meinen Heizer in dieser Hinsicht sorgenfrei betreiben kann, sollen die folgenden Bilder eindrucksvoll unter Beweis stellen. Sie wurden aufgenommen im Mai 2007, anlässlich des Umzuges des Heizers von dem einen in den anderen BMW. Es handelt sich dabei um den ersten Prototypen, der seit Ende 2004 und über 75.000km problemlos in Betrieb war...mit dem ersten Satz Glühkerzen und der ersten NBR-Dichtung übrigens. Die Bilder geben auch Aufschluss über die Langzeitverträglichkeit von sowohl unbehandeltem Aluminium als auch NBR mit Pöl unter Einwirkung von Wärme. Trotz des hier dokumentierten unkritischen Verhaltens sind die Gehäuse in der Serie nun eloxiert und die Dichtringe als Viton-Ausführung eingesetzt. |
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