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| Pöl-Umbau meines Nissan Primera WP11-120 | ||
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Bei der Suche nach einem für den Pölbetrieb gut geeigneten Auto sollte
man ruhig mal nach Modellen aus Fernost Ausschau halten. Nissan hat bis 2002 noch Wirbelkammermotoren verbaut, bestückt mit Turbolader und EDC-Einspritzpumpe von Bosch. Diese Fahrzeuge sind zudem oftmals besser ausgestattet als vergleichbare deutsche Wettbewerbsmodelle und sind trotzdem deutlich günstiger im Anschaffungspreis. Wie einige andere Nissan-Modelle auch wurde der Primera in Holland gebaut, man findet zahlreiche Einzelteile von europäischen Herstellern (Bosch, Valeo, VDO, etc.). Er ist also eigentlich ein halber Europäer. Bedingt durch einen Motor mit Wirbelkammer-Technik kann dieses Auto im Eintankbetrieb mit Pöl gefahren werden. Das Startverhalten ist auch bei 100% Pöl vorbildlich und der Motor läuft ab der ersten Sekunde ohne jegliches Sägen. Die Bauform der Einspritzdüsen mit bereits serienmäßig verhältnismäßig hohem Öffnungsdruck sowie eine werksseitig vorgesehene Nachglühphase von bis zu 300 Sekunden sind gute Grundvoraussetzungen für den Pölbetrieb. |
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Für Fahrzeugdetails Bild anklicken |
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Der erfolgte Umbau in Theorie und Praxis |
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Schematischer Aufbau |
Noch nicht ganz fertig...! | |
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| 1. Schritt (AGR verschließen) | ||
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Wie bei jedem (erst recht Turbo-)
Motor mit AGR sollte diese verschlossen werden, um ein hoffnungsloses
Verdrecken der Saugbrücke mit ekelhaftem Öl-Ruß-Gemisch zu verhindern.
Als Nebeneffekt sind für den Pölbetrieb vorteilhafte höhere
Brennraumtemperaturen im Teillastbetrieb und ein besseres
Ansprechverhalten des Motors zu erwarten. |
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| 2. Schritt (KGR mit Afriso FlowControl 3/K-1) | ||
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Nachdem ich im
BMW befriedigende Ergebnisse mit Oventrop-/Tigerholm-Entlüftern im KGR
gesammelt habe, entschied ich mich hier für den Einbau eines
Afriso-Entlüfters, bei dem ich große Vorteile hinsichtlich seiner
Standfestigkeit bzw. Instandsetzungsmöglichkeit sehe. Mit ein paar kleinen Modifikationen lässt sich der Afriso sehr schön an der Spritzwand befestigen. Dafür habe ich die originale Halterung für das Unterdruck-Ausgleichsgefäß verwendet, das seinerseits eine neue Halterung bekam. In diesem Umbauschritt habe ich auch Änderungen an Rücklauf- und Leckölleitungen vorgenommen, die bedingt durch ihre Dimensionierung nicht für den Pölbetrieb geeignet sind. mehr Infos >>> |
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| 3. Schritt (Vor- und Rücklaufleitung) | ||
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Vorlaufleitung ist nun ein Schlauch mit 10mm Innendurchmesser, als Rücklauf dient jetzt die serienmäßige Vorlaufleitung. |
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| 4. Schritt (Kühlwasser-Wärmetauscher "Eckes-WT") | ||
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Ersatz des serienmäßigen Filterkopfes gegen Bosch-Exemplar. Darunter der Eckes mit VW-Dichtring. Kühlwasserdurchfluss abhängig von Vorlauftemperatur und per Magnetventil absperrbar. |
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| 5. Schritt (Elektrische Pölheizung und schaltbarer KGR) | ||
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KGR und E-Heizer über
Bimetallschalter (BMS) an modifizierter Entlüftungsschraube geschaltet. E-Heizung hinter das Magnetventil
im schaltbaren KGR eingebaut. |
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| 6. Schritt (Isolierung von Kraftstoff-Filter und -Leitungen) | ||
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Beschreibung folgt |
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| 7. Schritt (Elektrische Vorförderpumpe) | ||
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Einbau einer
modifizierten Hardi 18812 |
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| 8. Schritt (Elektrik) | ||
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Ganz ohne Elektrik geht es nicht. Legende: |
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